Palais Schaumburg

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Palais Schaumburg

zweiter Dienstsitz des deutschen Bundeskanzlers, Teil des Bundeskanzleramtes

Das Palais Schaumburg ist ein schlossähnliches Baudenkmal in Bonn, das ursprünglich 1858–1860 als Villa errichtet wurde und bis 1976 als erster Dienstsitz des Bundeskanzleramtes diente. Es liegt im Bundesviertel östlich der Adenauerallee und westlich des Rheinufers, direkt südlich der Villa Hammerschmidt. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild, wobei es bis 1999 als zweiter Dienstsitz des Bundeskanzlers genutzt wurde. Das Palais Schaumburg war bis 2013 zentraler Ort für politische Veranstaltungen, Staatsgäste und internationale Konferenzen wie die G7-Gipfel 1978 und 1985. Es beherbergte auch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie die Dauerausstellung des Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. Die Nutzung als Dienstsitz endete 2013, nachdem die Sanierung aufgrund finanzieller Probleme abgebrochen wurde, und das Gebäude steht nun unter Denkmalschutz. Im Inneren des Palais Schaumburg gibt es Räume wie den Kabinettssaal, den Runden Salon und das Kanzler-Teehaus, die als repräsentative und kulturelle Räume dienen. Der Park um das Gebäude beherbergt historische Elemente wie den Hubschrauberlandeplatz und die Gartenterrasse. Die Umgebung umfasst das Bundesviertel, das Wilhelm-Spiritus-Ufer und die nähere Nachbarschaft der Villa Hammerschmidt. Die Nutzung des Palais ist derzeit ungeklärt, da die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben die zukünftige Verwendung prüft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast
Ort
Bonn
Architekt
Ernst von Ihne
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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