📷 Bild: Wikimedia Commons
Asamkirche
denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Ingolstadt, Bayern
Die Asamkirche in Ingolstadt ist eine barocke Kirche, die von den Brüdern Cosmas Damian und Egid Quirin Asam errichtet wurde. Sie liegt im Zentrum der Stadt und war ursprünglich ein Oratorium der Marianischen Studentenkongregation der Universität. Der Bau begann 1732 und wurde 1736 vollendet. Die Kirche wurde 1807 zur Gemeindekirche erhoben und 1987 durch die Stadt Ingolstadt für Besichtigungen zugänglich gemacht. Die Kirche ist bekannt für ihre barocke Fassade und ihre rokokoförmige Ausstattung. Im Innenraum dominiert ein 490 Quadratmeter großes Deckengemälde, das Maria als Königin des Himmels darstellt. Zentrale Ausstellungsstücke sind die Lepanto-Monstranz, eine detailreiche Darstellung der Seeschlacht von Lepanto, und das Tilly-Kreuz. In der Sakristei wird auch ein Fatschenkind aus dem 18. Jahrhundert aufbewahrt. Die Kirche bietet einen weiten Blick auf die Innenstadt und umgebende Gebäude. Der Innenraum ist mit Fresken und barocken Elementen geschmückt. Die Orgel, in einem historischen Gehäuse aus dem Jahr 1736, wurde 2006 restauriert. Die Sakristei enthält weitere künstlerische Werke, darunter die Lepanto-Monstranz und das Tilly-Kreuz. Die Umgebung umfasst die historischen Gebäude Ingolstädts sowie das Stadtmuseum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Ingolstadt
- Adresse
- Neubaustraße 3
- Erbaut
- 1732
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Egid Quirin Asam
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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