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Franziskanerkirche
Kirchengebäude in Ingolstadt
Die Franziskanerkirche Mariä Himmelfahrt in Ingolstadt ist eine frühgotische Basilika mit dreischiffigem Bau. Sie war die Klosterkirche des Franziskanerklosters, das bis 2023 von den Kapuzinern genutzt wurde. Die Kirche ist 71,70 Meter lang, 20,65 Meter breit und 28,60 Meter hoch. Sie besitzt keinen Kirchturm, sondern einen Dachreiter. Die Kirche entstand im 13. Jahrhundert und wurde im 14. Jahrhundert in ihre heutige Form überarbeitet. Die Kirche hat eine reiche Geschichte, darunter den Besuch des Kaisers Ludwig der Bayer im Jahr 1314 und die Schenkung von Reliquien durch Franz Anton Stebler um 1741. Sie diente als Grabstätte für Professoren und Militärs und wurde 1837 zur Garnisonkirche umfunktioniert. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie den Franziskanern zurückgegeben. 2023 drohte eine Schließung, wurde aber vorläufig abgewendet. In der Kirche finden sich über 100 Grabsteine und Epitaphien, darunter das Grab des Astronomen Peter Apian. Im Inneren befindet sich der Kreuzaltar mit einer Darstellung des Gekreuzigten. Die Messbundkapelle enthält die Schutter-Muttergottes. An der Außenseite stehen Gedenksteine für Kriegsvermisste und ein Epitaph für Christoph Langenmantel, der Martin Luther 1518 aus Augsburg nach Schloss Hohenschwangau führte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Ingolstadt
- Adresse
- Harderstraße 2
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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