📷 Bild: Wikimedia Commons
Ban-de-Laveline
französische Gemeinde
Ban-de-Laveline liegt in den Vogesen, im Tal der Morte, etwa zehn Kilometer östlich von Saint-Dié-des-Vosges. Die Gemeinde grenzt im Osten an die Region Elsass und wird vom Vogesenkamm begrenzt. Die Morte fließt durch das Gebiet und nimmt mehrere Bäche auf, darunter den Ruisseau de Québrux. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile und ist Teil des Regionalen Naturparks Ballons des Vosges. Die Landschaft besteht hauptsächlich aus Wäldern und Weideland, wobei die Höhenlage den Ackerbau begrenzt. Das Gebiet wurde im 7. Jahrhundert von Mönchen besiedelt, die eine Zelle gründeten. Im 12. Jahrhundert wurde der Bann von Laveline an Aubert de la Haute-Pierre verliehen. Im 16. Jahrhundert wurde die Herrschaft Laveline an Herzog René II. verkauft. Die Gemeinde war während des Dreißigjährigen Krieges stark verwüstet und erlebte eine Einwanderung erst nach dem Frieden von Nimwegen. Bergbau war ab dem 10. Jahrhundert prägend, wobei die Ressourcen im 17. Jahrhundert erschöpft wurden. Im 19. Jahrhundert wurde die Gemeinde offiziell in Ban-de-Laveline umbenannt. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Kirche Mariä Himmelfahrt und eine Lourdesgrotte. Zudem gibt es Kapellen wie die Sainte-Claire und Notre Dame de la Pitié. Die Wirtschaft basiert auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft und der Herstellung von Käse und Schnaps. Die Infrastruktur umfasst Straßen und den Bahnhof Raves – Ban-de-Laveline, der an der Bahnstrecke Strasbourg–Saint-Dié liegt. Die Gemeinde war während der Weltkriege betroffen und erhielt im Zweiten Weltkrieg die Croix de guerre.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Vosges
- Seehöhe
- 1031 m
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