Friedrich-Wilhelm-Städtisches Theater
Vorgänger des Deutschen Theaters in der Friedrich-Wilhelm-Stadt
Das Friedrich-Wilhelm-Städtische Theater war ein Theater in Berlin, Schumannstraße 13 a. Es entstand 1850 als Vorgänger des Deutschen Theaters und ersetzte die Winterbühne des Sommertheaters des Friedrich-Wilhelm-Städtischen Casinos. Das Casino wurde 1842 von Friedrich Wilhelm Deichmann sen. erbaut und diente als Ballhaus für die Bevölkerung des Viertels. Das Theater war bekannt für seine Possen mit Couplets, die oft politische Anspielungen enthielten. Die Stücke wurden meist extemporiert, um Verbote zu vermeiden. Der Schriftsteller Gottfried Keller beschrieb die Wienerpossen als bedeutsame Vorboten einer neuen Komödie. Das Theater zog sowohl Kleinbürger als auch Studenten und Intellektuelle an. Es spielte eine wichtige Rolle unter den Berliner Theatern und war durch eine einzigartige theatralische Stilistik geprägt. Vor Ort gab es Räume für verschiedene Darbietungen, in denen Possen und Couplets zum Einsatz kamen. Die Bühnen und die Umgebung boten einen Raum für künstlerische Freiheit und politische Anspielungen. Das Theater war Teil der kulturellen Landschaft Berlins und stand im Zentrum der gesellschaftlichen und politischen Diskussionen seiner Zeit.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude
- Ort
- Berlin
In der Nähe
- Deutsches Theater Berlin12 m
- Kammerspiele des Deutschen Theaters51 m
- Sammlung Boros158 m
- Reichsbahnbunker Friedrichstraße161 m
- Rudolf-Virchow-Denkmal260 m
- Grosses Schauspielhaus324 m
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