📷 Bild: Wikimedia Commons
Ribița
Gemeinde in Rumänien
Ribița liegt im Südwesten Siebenbürgens, zwischen dem Bihor-Gebirge und dem Siebenbürgischen Erzgebirge. Der Ort befindet sich am gleichnamigen Bach, einem Zufluss des Crișul Alb, und ist von Dörfern umgeben, die über unbefestigte Straßen verbunden sind. Die Gemeinde umfasst ein Areal von 7.300 Hektar, wovon fast die Hälfte bewaldet ist. Sie ist etwa drei Kilometer nördlich der Europastraße E 79 und der Bahnstrecke Arad–Brad gelegen. Der Ort wurde erstmals 1369 urkundlich erwähnt, und bereits im 11. Jahrhundert ist ein Dorf in der Region belegt. Die Bewohner stifteten eine Steinkirche, die später von aufständischen Bauern zerstört wurde. In der Gemeinde gibt es keine zentrale Wasserversorgung, sondern einzelne Brunnen. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von Landwirtschaft, Viehzucht und Bienenzucht. Die ethnische Zusammensetzung war im Laufe der Geschichte vielfältig, mit Rumänen, Ungarn, Roma und anderen Gruppen. Ribița ist für seine mehreren Denkmalgeschützten Kirchen bekannt, darunter die orthodoxe Steinkirche Sfântul Nicolae aus dem 15. Jahrhundert und die Holzkirche Cuvioasa Paraschiva aus dem 18. Jahrhundert. Zudem steht ein Wegekreuz aus dem Jahr 1934 unter Schutz, das den Aufstand von 1784 gedenkt. Das Elternhaus von Gheorghe Crișan, einem Anführer des Bauernaufstands, ist heute ein Museum und steht ebenfalls unter Denkmalschutz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Hunedoara
- Adresse
- strada Principală, nr. 22, Ribita
- Website
- http://www.ribita.ro/
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