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Crișcior
Gemeinde in Rumänien
Crișcior liegt in der Brad-Senke, einer tiefen Senke im Norden des Kreises Hunedoara, Rumänien. Der Ort befindet sich an der Mündung des Flusses Bucureșci, einem Nebenfluss des Crișul Alb, und ist von der Nationalstraße 74 durchzogen. Er liegt 7 Kilometer östlich von Brad und 40 Kilometer nordöstlich der Kreishauptstadt Deva. Die Gemeinde ist durch eine schmalspurige Industriebahn mit Brad verbunden. Die Region um Crișcior ist geprägt von bergigem Gelände und flussbegleitenden Siedlungen. Die Geschichte von Crișcior reicht bis ins Mittelalter zurück, als der Ort ein Hörigendorf und Sitz rumänischer Woiwoden war. Im 13. Jahrhundert stiftete ein Woiwode die erste steinerne orthodoxe Kirche. Im Jahr 1784 wurde der Ort während des Horea-Aufstands niedergebrannt. In der Region wurden Funde aus der Römerzeit entdeckt, was auf eine lange Besiedlungsgeschichte hinweist. Die Gemeinde war zudem ein wichtiger Standort für Bergbau und Industrie. Crișcior ist bekannt für seine rumänische-orthodoxe Kirche Adormirea Maicii Domnului, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. In der Kirche sind bemerkenswerte Malereien aus verschiedenen Jahrhunderten erhalten. Zudem gibt es Ruinen einer römisch-katholischen Kirche, ein Nonnenkloster und ein Dorfmuseum mit Ausstellungen zur Tracht und Bergbau. Die Gemeinde hat auch eine Verbindung zur Sprachwissenschaft durch Ștefan Pașca, einen einheimischen Gelehrten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Hunedoara
- Adresse
- Criscior, str. Plopilor nr 6
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