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Burgstall Roggenstein
hochmittelalterlicher Burgstall in der Gemeinde Emmering in Oberbayern
Der Burgstall Roggenstein liegt in der Gemeinde Emmering im Landkreis Fürstenfeldbruck in Oberbayern. Er ist Teil der Gesamtanlage Roggenstein, die neben der Kapelle St. Georg und dem ehemaligen Meierhof besteht. Der Burgstall befindet sich auf einem 550 m ü. NN hohen Sporn des Emmeringer Leites und ist von Wald umgeben. Nördlich davon liegt das Gut Roggenstein, und westlich befinden sich die Burgstellen Gegenpoint und Engelsberg sowie das Kloster Fürstenfeld. Die Anlage hat eine lange Geschichte, die bis in das 9. Jahrhundert zurückreicht. Die erste Erwähnung der Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert. 1317 wurde die Burg von Engelmar der Chuchenmaister und seiner Frau Agnes von Gegenpoint genannt. 1371 wurde sie an das Kloster Fürstenfeld verkauft, da sie bereits verlassen war. Die Kapelle St. Georg wurde um 1400 errichtet und ist heute ein bedeutendes Beispiel mittelalterlicher Wandmalerei. Die Restaurierungen werden vom Verein zur Erhaltung der Kapelle St. Georg Roggenstein betreut. Der Burgstall selbst ist nur durch Geländespuren und Gräben erkennbar. Die Kapelle St. Georg steht auf einem Plateau und hat eine rechteckige Form mit offenen Fenstern und einem Spitzbogenportal. Im Inneren sind Fresken der Passion Christi sowie eine Christophorusdarstellung zu sehen. Die Gutsgebäude stammen aus dem 19. Jahrhundert. Unter dem Burgstall befindet sich ein Erdstall, der um 1840 dokumentiert wurde, aber heute nicht mehr zugänglich ist. Die Anlage ist auch ein Sagenplatz, der mit der Erzählung der drei Frauen verbunden ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Emmering
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