📷 Bild: Wikimedia Commons
Augustinereremitenkloster Erfurt
Kirchengebäude, Sitz der Propstei in Erfurt
Das Augustinereremitenkloster in Erfurt wurde im 13. Jahrhundert errichtet und war ein Zentrum der Augustinereremiten. Es liegt im Zentrum der thüringischen Stadt Erfurt und war bis zur Reformation ein bedeutendes religiöses Gebäude. Martin Luther lebte hier als Mönch von 1505 bis 1511, und im Chor der Kirche befindet sich das Vorbild der Lutherrose. Das Kloster spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte der Stadt und wurde nach der Reformation 1525 von der evangelischen Kirche übernommen. 1559 wurde es von der Stadt Erfurt säkularisiert, was bedeutete, dass es aus dem kirchlichen Besitz entlassen und in den kommunalen Besitz überging. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Teil der Gebäude durch Bombenangriffe zerstört. Die ehemaligen Klostergebäude dienen heute als Verwaltungs- und Konferenzgebäude. Die Reste der Kirche und der ehemaligen Klosteranlage bieten einen Einblick in die Geschichte der Stadt und des Klosters. Die Lage im Stadtzentrum ermöglicht einen Blick auf die umliegenden historischen Gebäude und Gassen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Erfurt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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