📷 Bild: Wikimedia Commons
Chețani
Gemeinde in Rumänien
Chețani liegt im Siebenbürgischen Becken im Westen des Kreises Mureș. Der Ort befindet sich an der Mündung des Baches Chindeni in den Mureș, der Nationalstraße 15 und der Bahnstrecke Alba Iulia–Târgu Mureș. Er ist sieben Kilometer westlich der Kleinstadt Luduș und etwa 50 Kilometer westlich der Kreishauptstadt Târgu Mureș. Die geplante A3-Autobahn verläuft drei Kilometer nördlich des Ortes. Der Ort wurde im Mittelalter als rumänisches Hörigendorf erwähnt und gehörte später zur Adelsfamilie Apafi und später der Familie Korda. Das Schloss der Familie, in dem Landtage abgehalten wurden, ist heute als Cordăteși bekannt. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung seit der Römerzeit hin, und im Gemeindegebiet wurden Funde aus der Kupfersteinzeit sowie Römerstraße und Jungsteinzeit-Objekte entdeckt. Chețani ist bekannt für seine Holzkirchen, darunter die griechisch-katholische Kirche Sf. Arhanghel și Gavril im Gemeindezentrum, die im 18. Jahrhundert errichtet und 1967 erneuert wurde. Im Dorf Grindeni steht eine weitere griechisch-katholische Holzkirche unter Denkmalschutz. In Hădăreni gibt es eine orthodoxe und eine reformierte Kirche, die 1910 und im 16. Jahrhundert gebaut wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Mureș
- Adresse
- str. Principală, nr. 51
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