Nimschütz
Nimschütz lag nordöstlich des heutigen Bautzner Ortsteils Gesundbrunnen. Die Siedlung war im Mittelalter belegt und wurde 1972/73 aufgegeben, als die Talsperre Bautzen angelegt wurde. Der Ort war bis zur Devastierung im Jahrzehnt um 1972/73 besiedelt. Die Flutung durch den Bau der Talsperre führte zur vollständigen Erschließung des Ortes. Die erste Erwähnung des Ortes geht auf das Jahr 1301 zurück, als er als Gneutiz genannt wurde. 1304 wurde er als villa canonicorum (Dorf der Kanoniker) bezeichnet und gehörte dem Domstift Bautzen. 1936 wurde Nimschütz in die Gemeinde Burk eingemeindet. 1973 wurde ein Schwertortband gefunden, das auf das Mittelalter zurückgeht. Nimschütz ist heute ein archäologisches Denkmal und unter Schutz stehen. Beim letzten Ablassen der Talsperre waren Bebauungsreste noch erkennbar. Der historische Nebenort Malsitz wurde ebenfalls durch den Bau der Talsperre geflutet. Der Ort ist ein Zeugnis der Geschichte und der Veränderungen im Lausitzer Braunkohlenrevier.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Bezirk
- Bautzen
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