Ringwallanlage Rimberg

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Ringwallanlage Rimberg

abgegangene Wallburg

Die Ringwallanlage Rimberg liegt auf dem Rimberg, einem 497 Meter hohen Berg im Oberrheintal, etwa elf Kilometer westnordwestlich von Marburg. Sie erstreckt sich über etwa 12 Hektar und befindet sich im Bereich der Gemeinden Lahntal, Caldern und Dautphetal. Die Anlage geht auf eine Höhensiedlung aus der Hallstattzeit zurück und wurde in der Spätlatènezeit weiter genutzt. Die Anlage wurde 1973 bei Bauarbeiten zum Aussichtsturm entdeckt, wobei keramische Funde und eine verbrannte Holzkonstruktion zutage kamen. 2003 wurden weitere Grabungen durchgeführt, bei denen ein dritter Ringwall sowie ein Tangentialtor und ein weiterer Tordurchlass identifiziert wurden. Die Sicherung der Siedlung erfolgte durch natürliche Hangkanten und Palisaden. Im Zentrum der Anlage wurden Keramikfragmente und Kolluvium gefunden, was auf eine Besiedlung in der späten Früh- bis frühen Mittellatènezeit hinweist. Die Anlage wurde bis in die Spätlatènezeit genutzt und steht in Verbindung mit der Ringwallanlage Eisenköpfen, die 9 km entfernt liegt. Die Anlage ist Teil einer größeren eisenzeitlichen Siedlungskultur in der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Wallburg, Archäologische Stätte
Ort
Caldern
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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