Burg Caldern

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Burg Caldern

Burgruine in Deutschland

Die Burg Caldern ist eine mittelalterliche Spornburgruine, die sich auf 319 m ü. NN südwestlich von Caldern in der Gemeinde Lahntal im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen befindet. Sie liegt auf einem Bergsporn des Hungert und umfasst einen etwa 0,04 ha großen Burgberg mit steilen Abhängen und einer elliptischen Bergkuppe. Die Ruine besteht aus einem rechteckigen Turm und einer Ringmauer, die die Höhenlinien folgt, mit einer Ausnahme an der Ostseite, wo eine rechteckige Zugangsmöglichkeit vermutet wird. Die Burg wurde von Graf Giso I. bald nach dem Jahr 1000 gegründet und entwickelte sich im 11. Jahrhundert zu einer Turmburg mit steinernen Befestigungen. Sie wurde im zweiten Viertel des 11. Jahrhunderts vollständig ausgebaut und stand bis spätestens 1137 unter den Gisonen. Die Funde wie eine Knochenflöte, ein Reitersporn und Keramikfragmente deuten auf eine Nutzung bis ins 13. Jahrhundert hin. Die Burg war Teil einer Reihe von Burgen, die von Giso I. errichtet wurden, und wurde im 12. Jahrhundert zerstört. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegenden Täler und Berge, mit steilen Felsklippen an der Nordseite und einem Wall mit Graben an der Südseite. Die Terrasse vor dem Burgberg und die elliptische Form der Kuppe sind Teil der ursprünglichen Struktur. Die Absturzstelle eines Jagdflugzeugs aus dem Zweiten Weltkrieg, das 2007 mit einem Gedenkstein markiert ist, ergänzt die Geschichte der Burg. Die Ausgrabungen von 1974 und 1986 haben die archäologischen Funde und die Bauweise der Burg weiter untersucht.

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Art
Burg
Ort
Caldern

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