📷 Bild: Wikimedia Commons
Muzeum Ikon w Supraślu
Museum in Polen
Das Muzeum Ikon in Supraśl ist eine Zweigstelle des Podlaskischen Museums und befindet sich auf dem Gelände eines orthodoxen Klosterns mit über 500-jähriger Tradition. Es ist Teil der Sammlung des Podlaskischen Museums, das etwa 1.200 Ikonen besitzt. Viele dieser Ikonen wurden von Zollbeamten bei Versuchen, sie über die östliche Grenze in die Polen zu schmuggeln, beschlagnahmt und nach Abschluss der Verfahren dem Museum übergeben. Die erste feste Ausstellung, „Ikona. Obraz i słowo – między tym, co ulotne a wieczne“, wurde im Februar 2007 eröffnet und umfasst etwa 300 Ikonen, sakrale Gegenstände und einzigartige Fresken. Die Ausstellung ist multimedial gestaltet und umfasst Beleuchtung, visuelle und auditive Elemente. Sie umfasst neun Räume, die verschiedene Einrichtungen wie eine Kirche, eine Pustelnicza Höhle oder ein ländliches Haus darstellen, um Besuchern eine meditative Atmosphäre zu schaffen und die Rolle der Ikone im Orthodoxismus zu verdeutlichen. Besucher können Ikonen im Werkraum eines Mönchs beobachten, eine Kapelle mit der ersten Ikone der Sammlung aus dem Jahr 1966 besuchen und einen „heiligen Raum“ mit einem Heimaltar aus dem Originalfenster eines alten Hauses in der Region sehen. Zudem werden die einzigartigen, sechzehntäglichen Supraskischen Fresken präsentiert, die nach dem Zweiten Weltkrieg gerettet wurden. In verschiedenen Räumen gibt es auch Möglichkeiten, selbst Ikonen zu malen, sowie Workshops zur Pflege und Archivierung kirchlicher Kulturdenkmäler.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Supraśl
- Erbaut
- 2006
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