Kloster Mariä Verkündigung

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Kloster Mariä Verkündigung

Kloster in Polen

Das Kloster Mariä Verkündigung in Supraśl ist ein ehemaliges orthodoxes Kloster der Polnisch-Orthodoxen Kirche. Es wurde um 1498/1503 gegründet und 1915 geschlossen. Seit 1951 wird es wieder genutzt, seit 1989 offiziell betrieben. Die Gründung wurde 1505 durch den Patriarchen Joachim I. von Konstantinopel bestätigt. Die erste steinerne Kirche der Verkündigung der Heiligen Jungfrau Maria wurde 1510 errichtet. Das Kloster war im Großfürstentum Litauen ein bedeutendes orthodoxes Zentrum. 1557 zählte die Bibliothek bereits 200 Handschriften. Es unterhielt Kontakte zur Bulgarisch-Orthodoxen Kirche und zeigte byzantinische Einflüsse. 1609 trat es der Unierten Kirche bei, 1635 wurde es an die Basilianer übergeben. Im 18. Jahrhundert entstanden barocke Gebäude und eine Druckerei, die über 350 Drucke veröffentlichte. 1915 wurde das Kloster aufgelöst, 1989 wurde es offiziell wieder gegründet. Die Kirche Mariä Verkündigung wurde 1944 durch die deutsche Wehrmacht gesprengt. 1984 begann der Wiederaufbau, 1989 wurde das Ordenshaus eröffnet. Die restlichen Gebäude wurden 1996 zurückgegeben. Die ehemalige Bibliothek beherbergt den Codex Suprasliensis, einen Teil des Weltdokumentenerbes. Die Umgebung umfasst die Flusslandschaft des Supraśl und historische Gebäude, die den kulturellen und religiösen Charakter des Ortes widerspiegeln.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Gebäudekomplex
Ort
Supraśl
Erbaut
1498
Baustil
Gotik
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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