📷 Bild: Wikimedia Commons
Viveiro
Gemeinde in Spanien
Viveiro liegt an der Mündung des Flusses Landro ins Kantabrische Meer, wo sich eine Ria bildet. Die Gemeinde ist Teil der Provinz Lugo in Galicien und umfasst eine Fläche von 109,34 km². Die Stadt ist der Verwaltungssitz der Gemeinde und liegt im Nordwesten der Region. Umgeben von flachen Küstenlandschaften und mit einer Meerenge, die den Zugang zum Meer ermöglicht, hat Viveiro eine einzigartige Lage, die sowohl die Natur als auch die maritime Geschichte der Region widerspiegelt. Die Geschichte von Viveiro reicht bis in die keltische und römische Zeit zurück, wobei archäologische Funde auf eine lange Besiedlung hinweisen. Die Stadt wird vermutet, das antike „Flavia Lambris“ zu sein, doch Belege dafür fehlen. Der Name stammt von der römischen Brücke „Puente de Vivario“. Während der arabischen Invasion wurde das Dorf zerstört, doch es wurde rasch wieder aufgebaut. König Pelayo verlieh dem Ort während der Reconquista große Privilegien, was die Entwicklung der Stadt maßgeblich beeinflusste. Viveiro ist geprägt von seiner historischen Erbe und kulturellen Traditionen. Die Stadtmauer, die Piratenüberfällen und Bränden standhielt, sowie die romanische Kirche Iglesia de Santa María del Campo, die bei der Karwoche eine große Prozession auszeichnet, sind wichtige Zeugnisse der Vergangenheit. Die Legende des Bischofs San Gonzalo und die Wallfahrt zur Lourdesgrotte verleihen der Stadt eine besondere spirituelle Bedeutung. Zudem sind viele Sehenswürdigkeiten aus verschiedenen Epochen auf der Gemeindehomepage zu finden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Ort
- Provinz Lugo
- Seehöhe
- 12 m
- Website
- http://www.viveiro.es
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