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Schloss Mnichovo Hradiště
Schloss in Tschechien
Das Schloss Mnichovo Hradiště liegt am Stadtrand von Mnichovo Hradiště im okres Mladá Boleslav, Tschechien. Es wurde um 1602–1606 von Václav Budovec z Budova erbaut, einem führenden böhmischen Standesmann während des Dreißigjährigen Krieges. Nach seiner Hinrichtung 1623 kam das Gut an Wallenstein, der es 1627 an seinen Vetter Maximilian von Waldstein verkaufte. Das Geschlecht Waldstein blieb bis 1945 im Besitz der Herrschaft. Das Schloss wurde im Renaissancestil errichtet und später im Hochbarock umgebaut. Der Hauptbau hat einen hufeisenförmigen Grundriss mit drei Flügeln und einem Uhrturm. Die Errichtung des Konvents und der Kapuzinerkirche begann 1690. Die Schlossbibliothek enthält 33 italienische Wiegendrucke und 239 Manuskripte. Die Kapelle der Hl. Anna beherbergt seit 1785 die sterblichen Überreste Wallensteins. Im Schloss sind barocke Möbel und Familienporträts der Waldsteins ausgestellt. Die Gemäldegalerie zeigt Landschaftsbilder und Porträts. Die Schlosssammlung umfasst Delfter Fayence, Porzellan und Keramik. Im Lapidarium der Kapuzinerkirche sind barocke Statuen aus der freien Landschaft in den Schutz des Schlosses gebracht. Wallensteins Grab ist von einer modernen Grabplatte bedeckt, die 1933 von Karel Kolaczek geschaffen wurde.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Mnichovo Hradiště
- Erbaut
- 1602
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Marco Antonio Canevalle
- Denkmalstatus
- Nationales Kulturdenkmal
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