📷 Bild: Wikimedia Commons
Caramany
Gemeinde in Frankreich
Caramany liegt auf einem Hügel im Zentrum des Fenouillèdes, etwa 35 Kilometer westlich von Perpignan und 13 Kilometer nordöstlich von Latour-de-France. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Corbières-Fenouillèdes und umgibt sich mit flachen Tälern und sonnenverwöhnten Südhängen. Die Ortschaft ist von dichter Vegetation umgeben und verfügt über eine ruhige, ländliche Atmosphäre. Caramany wurde erstmals 1085 erwähnt und war bis 1242 Sitz eines bedeutenden Grundherrn. Im Zuge der Französischen Revolution wurde das Gebiet dem Département Pyrénées-Orientales zugeschlagen. Die Geschichte des Ortes ist geprägt von der Besiedlung seit dem Neolithikum, wobei Funde wie eine Nekropole auf eine lange Besiedlung hinweisen. Der Bau des Stausees im 20. Jahrhundert beeinflusste die regionale Landschaft und die Weinproduktion. Caramany ist bekannt für seinen Weinbau und den Weintourismus. Die Gemeinde ist Teil des Weinbaugebietes Côtes du Roussillon-Villages und produziert vor allem Rotweine aus den Rebsorten Syrah, Grenache und Carignan. Die Ortschaft verfügt über historische Gebäude wie die Église Saint-Étienne und die Maison Chauvet, die das mittelalterliche Stadtbild bewahren. Der Stausee, erbaut zwischen 1988 und 1994, prägt das Landschaftsbild und bietet touristische Angebote.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Pyrénées-Orientales
- Seehöhe
- 765 m
- Website
- http://www.caramany.fr
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