📷 Bild: Wikimedia Commons
Ködnitz
Gemeinde in Deutschland
Ködnitz liegt am linken Ufer des Weißen Mains, zwischen der Erhebung Rangen im Westen und der Weinleite im Osten. Die Weinleite ist ein Naturschutzgebiet, und südlich des Ortes befindet sich ein Geotop in Form eines ehemaligen Sandsteinbruchs. Die Gemeinde umfasst 21 Gemeindeteile, darunter die Einöde Veitsgraben, und wird von den Gemarkungen Kauerndorf, Ködnitz und Kulmbacher Forst begrenzt. Der älteste Teil der Gemeinde ist Kauerndorf, das 1256 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der Name Ködnitz stammt aus dem slawischen Personenname Choten mit dem Zugehörigkeitssuffix -ice. Im 18. Jahrhundert bestand der Ort aus 40 bewohnten Anwesen, und die Dorf- und Gemeindeherrschaft lag beim bayreuthischen Stadtvogteiamt Kulmbach. 1810 wurde Ködnitz an das Königreich Bayern verkauft und 1818 zur Gemeinde umbenannt. Ködnitz ist bekannt für den Spitzeichener Turm, einen Aussichtsturm aus dem Jahr 1927, und das Dorfschulmuseum, das im 1860 errichteten Schulhaus untergebracht ist. Das Museum erzählt die Geschichte der gemeinsamen Schulausbildung bis 1969. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Trebgast und hat eine rot-weiße Flagge. Sie zählt zu den steuerlich attraktiven Standorten Deutschlands.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Kulmbach
- Seehöhe
- 318 m
- Website
- https://www.koednitz.de/
In der Nähe
- Untersteinach3.5 km
- Trebgast4.4 km
- Ludwigschorgast4.2 km
- Plassenburg3.9 km
- Ehemaliges Burggut3.9 km
- Bodendenkmal in Kulmbach, #D-4-5834-00354.0 km
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