Villers-sur-Mer
Villers-sur-Mer liegt zwischen Deauville und Cabourg auf einer bewaldeten Anhöhe in der Landschaft Pays d’Auge. Im Osten grenzt eine Moorfläche von 30 Hektar an, auf der Sumpfhühner leben. Der Ort ist der nördlichste Punkt Festlandeuropas, an dem der Nullmeridian verläuft. Die Gemeinde gehört zum Arrondissement Lisieux und dem Kanton Pont-l’Évêque. Die Geschichte von Villers-sur-Mer ist geprägt von Funden an der Vaches-Noires-Steilküste, die zu Dinosaurierfunden in Frankreich führten. Der Tourismus entwickelte sich ab 1852, als das erste Hotel gebaut wurde. 1922 wurde der Ort als Luftkurort klassifiziert. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er 1940 von der Wehrmacht besetzt und 1944 befreit, was zu einer Zunahme der Bevölkerung führte. Villers-sur-Mer ist bekannt für die Villa Durenne, ein neugotisches Kirchengebäude aus dem Jahr 1872 und ein pastorales Haus im normannischen Stil aus dem 18. Jahrhundert. Zu den Persönlichkeiten zählen Félix Godefroid, ein Harfenist und Komponist, sowie Louis Armand, ein Bergbauingenieur und Präsident der Europäischen Atomgemeinschaft. Die Gemeinde unterhält Partnerschaften mit Boffzen und Wickham.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 2.440
- Fläche
- 8,99 km²
- Seehöhe
- 136 m
- Bezirk
- Calvados
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