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Sternwarte Halle

Turm in Halle (Saale)

Die Sternwarte Halle ist ein dreigeschossiges, achteckiges Gebäude auf dem Gelände des Botanischen Gartens in Halle (Saale). Sie wurde 1788 errichtet und gilt als das älteste erhaltene Bauwerk der Universität Halle. Das Gebäude steht im westlichen Teil des Gartens auf dem höchsten Punkt und wurde von Carl Gotthard Langhans entworfen. Es war ursprünglich als Sternwarte und später als Lehrstätte genutzt, bis 1923 das Observatorium aufgelöst wurde. Die Sternwarte ist heute als Herbarium und Lager genutzt und steht unter Denkmalschutz. Die Sternwarte war bis in das Wintersemester 1923/24 als Lehrstätte in Betrieb. Die Bibliothek mit 2200 Bänden wurde 1923 in die Universitäts- und Landesbibliothek Halle überführt. Das Gebäude wurde 2006 umfangreich instandgesetzt, wobei der westliche Balkon und die Fassade erneuert wurden. Die Sternwarte war 1805 als „wenig genutzt“ beschrieben und 1826 umgestaltet. Sie diente später der Kartierung der ostdeutschen Flora und ist heute Teil des Botanischen Gartens. Im Erdgeschoss befand sich das Vestibül mit dem Meridiansaal, im ersten Obergeschoss die Bibliothek und im obersten Geschoss der Refraktorsaal. Die Architektur der Sternwarte basiert auf barocken Vorbildern wie der Göttinger Universitätssternwarte und dem späthellenistischen Turm der Winde in Athen. Die Sternwarte ist ein Beispiel für klassizistische Architektur und steht im Ensemble des Botanischen Gartens. Neben der Sternwarte existieren weitere Observatorien und Planetarien in Halle.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Halle (Saale)
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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