Felber Tauern

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Felber Tauern

Der Felber Tauern ist ein 2465 Meter hoher Gebirgspass in den Hohen Tauern, der zwischen der Venediger- und der Granatspitzgruppe liegt. Er verbindet Salzburg mit Osttirol und trennt das Mittersiller Felbertal vom Matreier Tauerntal. Auf der Passhöhe steht das 1952 geweihte Tauernkreuz, wo alljährlich am letzten Sonntag im August eine Bergmesse gefeiert wird. Der Pass ist nicht für Fahrzeuge zugänglich, war aber in der Römerzeit ein wichtiger Übergang. Der Felber Tauern war in der Bronzezeit ein bedeutender regionaler Pass und wurde später von den Römern ausgebaut, die hier Goldbergbau betrieben. Im Mittelalter kontrollierten lokale Adelsgeschlechter wie die Herren von Felben den Weg, der vor allem für den Saumverkehr genutzt wurde. Ein schweres Unglück ereignete sich 1878, als bei einem Wettersturz vier Viehtreiber und fast die gesamte Herde von 130 Rindern starben. Seitdem ziehen die Kadaver jedes Jahr Gänsegeier aus südlicheren Regionen an, die heute regelmäßig im oberen Felbertal und Hollersbachtal zu beobachten sind. Vor Ort führt ein Wanderweg über den Pass, der auf alten Säumerwegen verläuft. Im Süden treffen sich dieser Weg und der alte Säumerweg am „Göttlichen Stein“ auf 2148 Metern, während im Norden der Weg unterhalb des „Nassfeldes“ verläuft. Die St. Pöltner Hütte liegt westlich oberhalb der Passhöhe auf 2481 Metern, und seit 1975 verläuft hier eine 380-kV-Leitung von Kaprun nach Lienz. Die umliegende Landschaft mit den Gipfeln Tauernkogel und Hochgasser bietet alpine Ausblicke.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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