📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenkloster Wormeln
Kloster in Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Wormeln wurde 1246 von den Söhnen des Grafen Albrecht III. von Everstein gestiftet und lag drei Kilometer südlich von Warburg in Nordrhein-Westfalen. Es gehörte nicht offiziell zum Zisterzienserklosterorden, folgte aber dessen Regeln. Die Klosterkirche, die 1315 geweiht wurde, ist heute Teil der Katholischen Kirche, während das Gut und andere Gebäude in Privatbesitz sind. Das Kloster war bis ins 18. Jahrhundert ein bedeutender Grundbesitzer und hatte Pachtzins und Zehntrecht als Haupterwerbsquellen. Im 17. Jahrhundert wurde es nach einem Brand durch Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel wiederaufgebaut. 1760 wurde es durch die Plünderung der Stadt Warburg nachhaltig geschädigt. Die Kirche St. Simon und Juda, eine gotische Klosterkirche, ist bis heute erhalten und als Gemeindekirche genutzt. Die Klosterkirche verfügt über Wandfresken, einen romanischen Taufstein, ein Triumphkreuz und eine Strahlenkranzmadonna. Das Bode-Museum in Berlin besitzt ein Tafelbild aus dem frühen 14. Jahrhundert. Das Klostergut wurde seit dem 19. Jahrhundert von der Familie Ritgen bewirtschaftet. Heute sind Teile des Klostergutes als Baudenkmale geschützt, darunter die Klostermauer, der Schafstall und der Taubenturm.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Warburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
In der Nähe
🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in Regierungsbezirk DetmoldQR-Code