📷 Bild: Wikimedia Commons
Johannisturm
Turm in Warburg
Der Johannisturm ist ein erhalten gebliebener Torturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Warburg. Er wurde im 14. Jahrhundert errichtet und sichert den westlichen Zugang zur Altstadt. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss und ist nach einer einstigen Johanneskapelle einer zerstörten Vorstadt benannt. Auf der Innenseite der Mauer verlief ein Wehrgang, der durch eine steinene Brustwehr von 0,50 m Schutz bot. Der Turm ist für seine historische Bedeutung und die erhaltenen Elemente der Stadtbefestigung von Interesse. An der Feldseite gibt es eine Mauerblende mit einem Falz zur Führung eines Fallgitters. Auf der Südwand ist ein Ansatz der weiteren Stadtmauer sichtbar, die eine Höhe von über 6 m und eine Stärke von 1,80 m hatte. In der Nähe des Tors befindet sich ein eingestemmtes Scheibenkreuz mit einer Inschrift, die eine Familie zur Errichtung des Turmes gespendet haben könnte. Im Inneren des Turms ist die geschweifte Haube aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Der Wehrgang war mit einer steinernen Brustwehr geschützt. Die Tür führt in das Innere des Turms, von dem aus man die umliegende Altstadt und die Stadtmauer überblicken kann. Die Ausblicke reichen bis in die umliegende Landschaft und zeigen die historische Struktur der Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Warburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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