Schloss Kremsier

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Zlínský krajBezirk Zlínský kraj

Schloss Kremsier

Schloss in Tschechien

Das Schloss Kremsier, auch Schloss Kroměříž genannt, ist ein barocker Profanbau in der mährischen Stadt Kremsier. Es steht an der Stelle einer ehemaligen gotischen Burg und wurde im 16. Jahrhundert zum Renaissanceschloss umgebaut. Mit rund 178.000 Besuchern im Jahr 2024 ist es eines der meistbesuchten Schlösser Tschechiens. 1998 wurde es gemeinsam mit dem Schlosspark und dem Blumengarten in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das Schloss beherbergt zahlreiche sehenswerte Räume, darunter Repräsentations- und Wohnzimmer mit wertvoller Inneneinrichtung. Zu den wichtigsten Räumen zählen der Jagd-, der Rats- und der Thronsaal sowie der Rosen- und der Zarensalon. Besonders hervorzuheben sind der Vasallensaal mit Deckenfresken von Franz Anton Maulbertsch, die Schlossbibliothek mit einem Deckengemälde von Josef Stern und der Reichstagssaal mit drei Deckengemälden von F. Adolf von Freenthal. Die sala terrena ist reich an Stuckaturen von Baldassare Fontana. Der Schlossgarten und der Schlosspark umfassen eine Fläche von etwa 12 Hektar und sind Teil der UNESCO-Liste. Die Gemäldegalerie des Schlosses ist die zweitbedeutendste in Tschechien nach der Prager Nationalgalerie. Sie zeigt Werke deutscher, italienischer und niederländischer Künstler des 15. bis 19. Jahrhunderts. Das Musikarchiv beherbergt Autographen von Biber und Vejvanovský. Die Anlage umfasst auch einen Blumengarten, der im 18. Jahrhundert angelegt wurde.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Palast, Burg, Schloss
Baustil
Barockarchitektur
Denkmalstatus
Teil einer UNESCO Welterbestätte

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