KlosterLandkreis NordwestmecklenburgBezirk Landkreis Nordwestmecklenburg

Franziskanerkloster Himmelspforte

Ehemaliges Kloster in Deutschland

Das Benediktinerkloster Wismar wird im Artikel als mögliche Gründung im 12. Jahrhundert erwähnt, allerdings mit Unsicherheiten. Es wird vermutet, dass es zwischen 1180 und 1239 gegründet wurde und nach 1251 von den Franziskanern übernommen wurde. Die genaue Existenz des Klosters bleibt umstritten, da es wahrscheinlich eine Namensverwechslung mit dem Kloster Cismar darstellt. Die Überlieferung besagt, dass Benediktinermönche in Wismar lebten, doch keine Urkunden bestätigen dies eindeutig. Die Geschichte des Klosters ist stark von Streitigkeiten und Verlegungen geprägt. Die Mönche sollen nach 1230 aufgrund von Konflikten im Lübecker St. Johanniskloster nach Cismar und später nach Wismar ziehen. 1318 kauften Abt Wiprecht und Prior Johann II. Grundstücke in der Vogtsgrube, die heute die Claus-Jesup-Straße sind. Das Kloster besaß außerdem Güter in Dörfern und auf der Insel Poel, die später verkauft wurden. In Wismar gab es vermutlich eine Klosterkirche zum Heiligen Kreuz, die um 1180 erbaut wurde. Die Mönche lebten in der Alt- und Neustadt, und ihre Grundstücke lagen in der Vogtsgrube. Das Kloster besaß auch eine Mühle bei Dammhusen, die 1313 erworben und bis 1374 genutzt wurde. Die genaue Lage der Gebäude und Grundstücke ist heute nicht mehr vollständig bekannt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Wismar

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