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Garein
französische Gemeinde
Garein liegt im Süden der Landes de Gascogne, dem größten Waldgebiet Frankreichs, etwa 20 Kilometer nordwestlich von Mont-de-Marsan. Die Gemeinde ist von Nachbargemeinden umgeben und liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour. Der Geloux, ein Nebenfluss der Midouze, durchquert das Gebiet, ebenso wie seine Nebenflüsse Ruisseau de Marc und Ruisseau de Richelieu, die beide in Garein entspringen. Der Ruisseau de Couyon, hier auch Ruisseau de Lesbasses genannt, ist ein Nebenfluss des Ruisseau de Nahouns und entspringt ebenfalls auf dem Gemeindegebiet. Garein war in der gallorömischen Zeit eine bedeutende Siedlung an einer Römerstraße, die Bazas mit Vieux-Boucau-les-Bains verband. Diese Straße diente später als Pilgerweg nach Santiago de Compostela. 1857 wurde die Landes entwässert, um die Region urbar zu machen. Die Gemeinde pflanzte Kiefern an, um Baumharz zu gewinnen und Holz für die Industrie zu liefern. Eine Holzkohlefabrik befand sich in der Nähe. Die Gemeinde war zudem ein Zentrum für die Forstwirtschaft und die Verarbeitung von Holz. Garein ist bekannt für seine Pfarrkirche Notre-Dame, die seit 1968 als Monument historique eingetragen ist. Die Kirche besitzt Wandmalereien aus verschiedenen Epochen, darunter eine Darstellung der Krönung Mariens und eines segnenden Christus. Die Ausstattung umfasst eine Kanzel, ein Weihwasserbecken und ein Taufbecken. Die Kirche wurde mehrfach restauriert und gilt als nationales Kulturgut. Die Gemeinde verfügt zudem über einen Lehrpfad, der den Wald der Landes de Gascogne erkundet, und über einen Fußballverein, der in der regionalen Liga spielt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Landes
- Seehöhe
- 106 m
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