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Ruine Alt-Bechburg
Burgruine in Holderbank im Kanton Solothurn, Schweiz
Die Ruine Alt-Bechburg ist eine hochmittelalterliche Höhenburg, die sich auf einem schmalen Felsgrat am Passweg über den Buchsiterberg in der Gemeinde Holderbank im Kanton Solothurn befindet. Sie lag im Mittelalter an einem wichtigen Übergang durch den Jura und war Teil einer Doppelburg, die von verschiedenen Adelsfamilien verwaltet wurde. Die Anlage wurde im 11. Jahrhundert von den Freiherren von Bechburg errichtet und später von der Familie von Ifenthal wieder vereinigt. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert an die Stadt Solothurn verkauft und verfiel im 17. Jahrhundert, als sie als «zergehend Schloss» beschrieben wurde. Ein Brand im Jahr 1713 führte zur vollständigen Zerstörung. 1936 bis 1937 wurde die Ruine durch den Historischen Verein ausgegraben und konserviert. Dabei wurden über 5000 Münzen gefunden, darunter stumme Münzen, die vermutlich um 1180 in Solothurn geprägt wurden. Die Ruine Alt-Bechburg bietet einen Blick auf die historische Anlage, die sich auf einem Felsgrat inmitten der Landschaft befindet. Die Ausgrabungen haben Einblicke in die mittelalterliche Geschichte der Region ermöglicht. Die Umgebung um die Ruine ist geprägt von der Natur des Juras und dem Passweg, der einst ein wichtiger Verkehrsweg war. Die Ruine ist Teil der Kulturgüter der Gemeinde Holderbank und steht in der Schweizer Burgenlandschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Holderbank
- Adresse
- Oberschloss, 4718 Holderbank
- Erbaut
- 1000
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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