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Gröditz
Stadt im Landkreis Meißen, Sachsen, Deutschland
Gröditz ist eine Kleinstadt im Landkreis Meißen in Sachsen, gelegen in der Röderaue zwischen Riesa und Elsterwerda. Die Stadt liegt auf einer 100 Meter hohen Tiefebene, durchflossen von der Großen Röder. Sie befindet sich auf der sächsischen Seite der ehemaligen sächsisch-preußischen Grenze. Durch Gröditz verläuft der Elsterwerda-Grödel-Floßkanal, der 1742 bis 1748 gebaut wurde und zur Industrialisierung der Region beitrug. Die Stadt umfasst neben der Kernstadt die Ortsteile Nauwalde, Nieska, Reppis, Spansberg und Schweinfurth. Gröditz wuchs durch die Industrialisierung, insbesondere durch das Stahlwerk, das ab 1825 in Betrieb ging. 1836 hatte die Stadt nur 150 Einwohner, bereits kurz vor der Eisenbahnstrecke Elsterwerda–Riesa stieg die Bevölkerung auf 545. 1967 erhielt Gröditz Stadtrecht, und 1968 wurden 8100 Einwohner registriert. Die Stadt ist bekannt für ihre industrielle Geschichte, die bis heute in den ehemaligen Werken und Gedenkstätten sichtbar ist. In Gröditz gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter die Evangelische Kirche, das Rathaus, der Wasserturm und der Grenzstein an der ehemaligen Grenze zwischen Sachsen und Preußen. Gedenkstätten erinnern an die Opfer von Kriegen und Diktaturen, sowie an Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge. Die Stadt verfügt über zwei Schulen, eine Oberschule und vier Kindertagesstätten. Zudem gibt es das Kino Castello und verschiedene kulturelle Angebote. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bundesstraßen B 169 und B 101 sowie den Bahnhof Zeithain-Elsterwerda.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadt in Deutschland
- Ort
- Landkreis Meißen
- Seehöhe
- 95 m
In der Nähe
- Röderaue3.1 km
- Burg Frauenhain3.5 km
- Nauwalde2.6 km
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- Röderland3.7 km
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