📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Frauenhain
Burg in Sachsen, Deutschland
Die Burg Frauenhain ist eine abgegangene Wasserburg und Rittergut im Ortsteil Frauenhain der Gemeinde Röderaue im Landkreis Meißen in Sachsen. Sie wurde im 12. Jahrhundert gegründet und 1284 erstmals als „bischöflicher Hof“ erwähnt. Die Familie der Herren von Koeckeritz besaß die Burg bis 1395, danach die Herren von Pflugk bis nach 1720. Das Schloss wurde 1780 an den königlich sächsischen Kammerherrn von Weissenbach verkauft und später durch die Familie von Globig übernommen. Die Wasserburg war ursprünglich ein rechteckiges, mit Mauern und Wassergräben umgebenes Gebäude. 1587 wurde sie als Wasserschloss erstmals beschrieben, und 1705/1706 gab es erste Bilddarstellungen. Im 19. Jahrhundert kam das Anwesen in den Besitz der Familie von Globig, wobei die Verbindung zur Familie Weißenbach durch Heirat entstand. 1945 wurde das Schloss verlassen, diente kurzzeitig Flüchtlingen und Umsiedlern als Unterkunft und wurde 1946 abgebrochen. Der Burgstall zeigt keine Reste und ist heute ein Bodendenkmal. Die Burg Frauenhain war ein Teil der Rittergüter im Bistum Naumburg und hatte eine lange Geschichte mit verschiedenen Besitzern. Die historischen Erwähnungen und Beschreibungen dokumentieren die Entwicklung des Schlosses von einer Wasserburg zu einem Rittergut. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Landschaft des Landkreises Meißen und der Gemeinde Röderaue.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Kulturdenkmal in Deutschland
- Ort
- Röderaue
In der Nähe
🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in Landkreis MeißenQR-Code