📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Neu-Montfort
Burgruine in Vorarlberg, Österreich
Die Burgruine Neu-Montfort liegt bei Götzis in Vorarlberg und wurde im 14. Jahrhundert von den Grafen von Montfort auf dem nordöstlichen Ausläufer des Therenberges erbaut. Sie ist das Wahrzeichen der Gemeinde und war ursprünglich eine einfach strukturierte Höhenburg mit einem fünfstöckigen Wohnturm und einem westlich angebauten Palas. Die Burganlage wurde im 14. Jahrhundert durch die Habsburger erworben und stand während des Appenzellerkriegs als Stützpunkt unter bundesdeutscher Besetzung. Die Burg wurde im 17. Jahrhundert verlassen, als der letzte Burgverwalter 1693 starb. Die Ruine gehört seitdem der Gemeinde Götzis, die die Ringmauer in den 1970er Jahren restaurierte. 2020 fanden archäologische Arbeiten statt, bei denen Kacheln eines Kachelofens sowie der Keller des Palas entdeckt wurden. Die Burganlage bleibt ein bedeutendes kulturelles Erbe der Region. Die Burgruine bietet einen weiten Ausblick über das Tal und die umliegenden Gebirgszüge. Die Ruine umfasst den fünfstöckigen Wohnturm mit Hocheingang sowie den abgekommenen Palas. Die Ringmauer wurde restauriert und ist gut erhaltene Teil der Anlage. Die Umgebung um die Burg ist geprägt von der Landschaft des Therenberges und dem Dorf Götzis. Die Ruine ist ein beliebter Ort für Wanderer und historisch Interessierte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Götzis
- Erbaut
- 1311
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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