📷 Bild: Wikimedia Commons
Boulay-Moselle
französische Gemeinde
Boulay-Moselle liegt östlich des Niedtales am Kaltbach, 26 Kilometer ostnordöstlich von Metz. Sie ist im Département Moselle in der Region Grand Est und gehört zum Teilgebiet Lothringen. Die Stadt ist Hauptstadt des Kantons Boulay-Moselle und liegt im Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle. Das kleine Kirchdorf Halling-lès-Boulay, das 1973 eingemeindet wurde, befindet sich drei Kilometer südsüdöstlich des Stadtzentrums auf einer Hochebene. Der Ort wurde erstmals 1184 als Bollei erwähnt und erhielt 1321 Stadtrechte. Die Stadt war Teil des Heiligen Römischen Reichs und gehörte ab 1503 zum Herzogtum Lothringen. Im Jahr 1766 wurde sie von Frankreich annektiert und stand während des Zweiten Weltkriegs unter deutscher Verwaltung. Die Stadt wurde 1871 an Deutschland vergeben und war bis 1919 Teil des Reichslandes Elsaß-Lothringen. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark zerstört. Boulay-Moselle ist bekannt für die Kirche St. Étienne mit einer berühmten Orgel aus der Zisterzienserabtei Villers-Bettnach. Die Stadt hat eine jüdische Gemeinde mit einer Synagoge und einem Friedhof. Die Banlieue Saint-Jean, ein ehemaliges Militärwohngebiet, ist als „Geisterstadt Boulay“ bekannt. Die Stadt ist auch für ihre Makronen bekannt. Bekannte Persönlichkeiten aus Boulay-Moselle umfassen Politiker, Wissenschaftler und Künstler.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Erbaut
- 1973
- Seehöhe
- 365 m
- Website
- https://boulay-moselle.fr/
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