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Schloss Burgsteinfurt
Schloss in Deutschland
Das Schloss Burgsteinfurt liegt am Rande der Altstadt von Burgsteinfurt, einem Stadtteil der Stadt Steinfurt. Es steht auf einer künstlich aufgeschütteten Insel der Steinfurter Aa und besteht aus drei Komplexen: Oberburg, Unterburg und Schlossmühle. Die Anlage ist die älteste Wasserburganlage Westfalens und wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut und erweitert. Das Schloss war Stammsitz der Edelherren von Steinfurt und wurde ab 1421 von deren Erbtochter an Everwin von Götterswick weitergegeben. Die Burg verfiel nach dessen Tod, bis sie 1558 von Gräfin Walburg von Brederode instand gesetzt und zu einem Schloss umgebaut wurde. Im 18. Jahrhundert verlor der Buddenturm seine militärische Bedeutung und wurde abgetragen. Die Anlage wurde 1877–1898 restauriert und 1964 die Musikaliensammlung an die Münsteraner Bibliothek übergeben. Auf dem Schlossgelände gibt es Räume aus verschiedenen Epochen, darunter die Ringmauer, der Torturm und die romanische Doppelkapelle. Die Schlossmühle mit Stauanlagen liegt westlich der Hauptburg. Der Schlosspark, das Bagno, ist eine bedeutende Parkanlage mit 125 Hektar Fläche und wurde ab 1765 angelegt. Die Konzerthalle, die 1774 fertiggestellt wurde, wird heute als Bagno Konzertgalerie genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Steinfurt
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