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Viller
französische Gemeinde
Viller liegt in der Region Grand Est, im Département Moselle. Der Ort befindet sich etwa 50 Kilometer südöstlich von Metz und sieben Kilometer westlich von Großtänchen. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Höhe von 251 bis 331 Metern und ist umgeben von Nachbargemeinden wie Vahl-lès-Faulquemont, Bistroff und Landroff. Das Gemeindegebiet umfasst 7,27 km² und ist von Wald und landwirtschaftlichem Raum geprägt. Viller war Teil des Herzogtums Lothringen und der Herrschaft Mörchingen. Die Ortsbezeichnung änderte sich im Laufe der Zeit, darunter Viller, Weiller und Wyler. Während der Französischen Revolution wurde der Ort 1793 von Frankreich annektiert. Die Römerstraße verlief in der Nähe, und das Gemeindewappen zeigt Tatzenkreuze sowie Muscheln, die auf historische Besitzungen und den Schutzpatron der Dorfkirche hinweisen. Das Gebiet wurde 1871 an Deutschland abgetreten und 1919 wieder Frankreich zugesprochen. Viller ist ein kleiner ländlicher Ort mit land- und forstwirtschaftlicher Prägung. Die Gemeinde verfügt über die Kirche St. Jacques-le-Majeur aus dem 18. Jahrhundert sowie die Kapelle Notre-Dame-des-Sept-Douleurs, die nach einer Seuche errichtet wurde. Der Ort ist über Nebenstraßen erreichbar und liegt abseits der größeren Straßen. Die kulturelle und historische Landschaft prägt das tägliche Leben der Einwohner.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 331 m
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