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Metnitz
Die Metnitz ist ein 43 Kilometer langer Fluss in den Gurktaler Alpen Kärntens, der bei Hohenfeld in die Gurk mündet. Sie entspringt auf 1230 Metern Höhe an der Priewaldalm östlich der Flattnitz und durchfließt das nach ihr benannte Metnitztal, das zwischen den Metnitzer Bergen im Norden und dem Mödringbergzug im Süden liegt. Oberhalb von Friesach weitet sich das Tal zum Friesacher Feld, bevor der Fluss bei Zwischenwässern in die Gurk fließt. Der Name Metnitz stammt aus dem Slawischen und bedeutet „trüber Bach“, was auf die von der Vellach mitgeführten Schwebstoffe zurückgeht. Mit einem Einzugsgebiet von 470 Quadratkilometern und einer durchschnittlichen Wasserführung von 5,3 Kubikmetern pro Sekunde prägt sie die Region. Ihr Abflussregime zeigt im Sommer und Herbst erhöhte Wasserstände, wobei die Gewässergüte meist der Klasse I-II entspricht. Zu ihren wichtigsten Zuflüssen zählen die Olsa, der Vellachbach und der Feistritzbach. Entlang ihres Laufs durchquert die Metnitz mehrere Gemeinden, darunter Metnitz, Friesach und Micheldorf. Im Oberlauf dominieren Bachforellen und Koppen, während im Unterlauf auch Äschen und Regenbogenforellen vorkommen. Das Tal bietet naturnahe Flussabschnitte, die von Wanderwegen begleitet werden und Einblicke in die alpine Landschaft ermöglichen.
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