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Rannungen
Gemeinde im Landkreis Bad Kissingen in Deutschland
Rannungen liegt auf einer Anhöhe der Wern-Lauer-Platten, zwischen dem Oberen Werntal im Norden und dem Hesselbacher Waldland im Südosten. Die Wern entspringt südwestlich des Dorfes und fließt in Richtung Pfersdorf. Der Ort war ursprünglich in einer Senke gelegen, wo ein Bach verlief, und wurde später auf die Anhöhe verlegt. Nachbarorte sind Pfändhausen, Pfersdorf, Rottershausen, Poppenlauer, Maßbach und der Brönnhof. Die Gemeinde gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Maßbach und zur Region Main-Rhön. Rannungen wird seit der Neolithikum-Zeit besiedelt, wie prähistorische Funde belegen. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 772 als „Hrannunga“ in einer Schenkungsurkunde. Im Mittelalter war der Ort Teil des Hochstifts Würzburg und unter adeliger Herrschaft. Die Bewohner lebten lange von Landwirtschaft und Weinbau, wobei der Weinbau bis ins 18. Jahrhundert andauerte. Im 20. Jahrhundert wuchs die Zahl der Fabrikarbeiter durch die Industrie in Schweinfurt. Der Weiße Sonntag 1945 war ein tragischer Tag mit Bombenangriffen und Verlusten. Die Gemeinde besitzt die Pfarrkirche St. Bonifatius, die auf einen Neubau aus dem 16. Jahrhundert zurückgeht und barocke Ausstattung trägt. Weitere sehenswerte Bauten sind die Fürstbischöfliche Zehntscheune, das ehemalige Oberes Wirtshaus und die Marienkapelle. Traditionell findet in Rannungen alle zehn Jahre ein Planfest statt, das auf einer seit 1780 überlieferten Tradition basiert. Vereine wie der Musikverein und die Feuerwehr tragen zur kulturellen und sozialen Lebensqualität bei.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Bad Kissingen
- Seehöhe
- 352 m
- Website
- http://www.rannungen.de
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