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Walpertskirchen
Gemeinde in Deutschland
Walpertskirchen liegt im Erdinger Hügelland, etwa acht Kilometer südöstlich von Erding und 40 Kilometer nordöstlich von München. Der Ort ist zwischen der Strogn im Westen und dem Hammerbach im Osten gelegen. Die Gemeinde verfügt über eine Bahnstation an der Bahnstrecke München–Simbach, die regelmäßig bedient wird. Sie umfasst 22 Gemeindeteile, wobei die Gemarkung Walpertskirchen die einzige ist. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 749, als ein Amilo von Wulperthusir seinen Besitz an die Kirche zu Freising übertrug. Die Pfarrei wurde 1215 nachweislich gegründet und 1358 mit dem Stift Isen uniert. 1818 entstand die heutige Gemeinde, und 1869 wurde ein Bahnhof errichtet. 1951 ereignete sich ein schwerer Eisenbahnunfall, bei dem 16 Menschen starben. 1999 feierte der Ort sein 1250-jähriges Jubiläum. Walpertskirchen ist bekannt für die Katholische Pfarrkirche St. Erhard, erbaut 1491 und überarbeitet 1766. Daneben gibt es die Filialkirche St. Florian in Schwabersberg sowie den Bahnhof von 1869 mit musealen Ausstellungen. Die Gemeinde zählt zu den wichtigsten landwirtschaftlichen Regionen und hat eine gut ausgebauten Verkehrsanbindung. Franz Hörmann (CSU) ist seit 2014 Bürgermeister. Persönlichkeiten wie Sophia Dreyer und Mr. Woodland sind aus der Region hervorgestoßen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Erding
- Seehöhe
- 499 m
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