Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Die Wiener Staatsoper ist ein prächtiges Opernhaus an der Wiener Ringstraße in der Inneren Stadt. Das neorenaissancegeprägte Gebäude entstand zwischen 1861 und 1869 unter Kaiser Franz Joseph I. nach Plänen der Architekten August Sicard von Sicardsburg und Eduard van der Nüll. Mit über 1.700 Sitzplätzen zählt es zu den größten Opernhäusern im deutschsprachigen Raum und genießt weltweiten Ruf. Die Institution blickt auf eine über 300-jährige Tradition zurück. Ihre Wurzeln reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück, als die Habsburger eine Hofmusikkapelle gründeten. Im 18. Jahrhundert erlebte Wien mit Komponisten wie Antonio Caldara und Metastasio sowie Uraufführungen von Werken Glucks, Mozarts und Beethovens eine Blütezeit. Das heutige Haus war Schauplatz bedeutender musikalischer Ereignisse, darunter die Erstaufführungen von Mozarts *Don Giovanni* und Wagners *Tannhäuser*. Vor Ort beeindruckt die prunkvolle Architektur mit Natursteinfassaden, Marmorausstattungen und dem Schwind-Foyer mit Fresken. Die Feststiege führt über Spiegelstufen aus Kaiserstein. Nach Kriegszerstörungen blieb der historische Vorbau erhalten, der heute mit Loggia, Foyer und Vestibül den originalen Historismus zeigt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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