SchlösserBayernNiederbayernBezirk Niederbayern

Bodendenkmal in Schönberg (Niederbayern), #D-2-7146-0004

Untertägige Teile der abgegangenen mittelalterlichen Burg und des abgegangenen frühneuzeitlichen Schlosses Klebstein mit zugehöriger Schlossökonomie

Das Schloss Klebstein ist ein abgegangenes Bodendenkmal in der Gemeinde Schönberg im Landkreis Freyung-Grafenau. Es liegt auf dem Klebstein, einem Bergrücken nordöstlich der Pfarrkirche St. Margareta, und wurde als untertägige Reste einer mittelalterlichen Burg und eines frühneuzeitlichen Schlosses mit zugehöriger Schlossökonomie eingetragen. Die Anlage ist Teil der Bayernatlas-Nummer D-2-7146-0004. Die Burg wurde erstmals 1342 als Besitz der Herren von Thumberg erwähnt und später von den Pelkoven übernommen. 1742 brannte das Bauwerk ab, und 1747 wurde Klebstein an die Freifrau von Hackledt verkauft. Die Erbfolge führte 1802 zu Anton Freiherrn von Peckenzell, der die Schlösser Klebstein und Aicha vorm Wald erhielt. Die Nutzungsrechte für die lehnbaren Güter erloschen 1800, als die Brüder von Hackledt starben, und der bayerische Staat übernahm den Besitz. Die Anlage liegt auf einem steil aufragenden Bergrücken oberhalb der Großen Ohe. Ein tief eingeschnittener Weg führt heute noch nach Norden, vermutlich entlang des ehemaligen Halsgrabens. Die Reste der Burg und des Schlosses sind versteckt, mit einer Umwallung im Osten und Westen sowie einem Hohlweg. Die genaue Struktur der Anlage ist aus Michael Wenings Abbildung bekannt, die eine zweiteilige Burg- oder Schlossanlage zeigt. Die heute sichtbaren Reste sind nur noch als untertägige Teile erkennbar.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Bodendenkmal
Ort
Schönberg
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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