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Bad Schwanberg
Marktgemeinde im Bezirk Deutschlandsberg, Steiermark
Bad Schwanberg liegt im Bezirk Deutschlandsberg in der Weststeiermark und befindet sich am Fuße der Koralpe. Die Gemeinde liegt im Tal der schwarzen Sulm und ist an der Gabelung zweier alter Straßen über die Koralm. Sie umfasst zwölf Katastralgemeinden und wird von dreizehn Ortschaften gebildet, darunter Schwanberg, Garanas und Gressenberg. Die Gemeinde ist bekannt für ihr Moorbade und wurde im Zuge der steiermärkischen Gemeindestrukturreform 2015 mit drei anderen Gemeinden zusammengeschlossen. Die Geschichte von Bad Schwanberg reicht bis in die Römerzeit zurück, wobei archäologische Fundstellen wie Gräber und Grabhügelgruppen die Besiedlung des Gebietes belegen. Auf dem Burgberg befand sich seit dem 10. Jahrhundert eine Burg, deren Reste heute in der Josefikirche und dem Schwanberger Schloss zu finden sind. Die Gemeinde war auch Schauplatz des Almkriegs im 14. Jahrhundert und erlebte im 16. Jahrhundert die Ausbreitung des Protestantismus. Zudem gab es in der Zeit der Pest mehrere Sagen über die Begräbnis der Seuche. Die Gemeinde umfasst mehrere historische Befestigungen, darunter ein Rundturm aus dem 15. Jahrhundert und die Reste der Altburg Schwanberg. Der Peuerlhof, ein ehemaliger Hof aus dem 12. Jahrhundert, war ein bedeutendes Gut, das später in verschiedene Bauernhöfe zerfiel. Zudem gab es das Kapuzinerkloster, das auf dem Gelände des Amthofs errichtet wurde. Die Pfarre von Schwanberg war im 16. Jahrhundert von protestantischen Einflüssen geprägt, was zu der Gegenreformation und der Zerstörung evangelischer Anlagen führte.
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- Art
- Gemeinde in Österreich, Marktgemeinde
- Ort
- Bezirk Deutschlandsberg
- Seehöhe
- 427 m
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- Rathaus54 m
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