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Burg Forchtenstein
Burg in Österreich
Die Burg Forchtenstein liegt südwestlich von Mattersburg in der Gemeinde Forchtenstein im nördlichen Burgenland. Sie steht über dem Wulkatal und ist eine spätmittelalterliche Burg, die ursprünglich von den Herren von Mattersdorf erbaut wurde. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert mit einem 50 m hohen Bergfried errichtet und später von den Herren von Forchtenstein weiter ausgebaut. Die Burg wurde im 16. Jahrhundert durch Nikolaus Esterházy, der den Grafentitel erhielt, zu einer Festung ausgebaut. Dabei kamen italienische Baumeister und Steinbrucher zum Einsatz. Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts von Paul Esterházy weiterentwickelt und entwickelte sich zu einer Barockburg. Sie beherbergte militärische Ausrüstung, Beutestücke und Porträtsammlungen. Die Burgspiele fanden von 1954 bis 1983 statt. Die Burg ist heute im Besitz der Esterházy-Privatstiftung und beherbergt eine Schatzkammer mit Kostbarkeiten wie Uhren, Steinschnittpokale und Elfenbeinarbeiten. Die Schatzkammer war ursprünglich nur über einen geheimen Zugang erreichbar. Die Burg ist Europas letzte barocke Kunst- und Wunderkammer an ihrem Originalstandort. Sie bietet Führungen durch die Schatzkammer, Ausstellungen zu militärischen Gerätschaften und das Zeughaus, das als europaweit größtes in Privatbesitz gilt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Militärmuseum, Kunstmuseum, Burg
- Ort
- Forchtenstein
- Adresse
- Melinda Esterhazy-Platz 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Seehöhe
- 533 m
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