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Radstädter Tauernpass
Der Radstädter Tauern ist ein 1738 Meter hoher Gebirgspass in den Niederen Tauern, der die Radstädter Tauern im Westen von den Schladminger Tauern im Osten trennt. Er liegt im Bundesland Salzburg und verbindet das Taurachtal im Pongau mit dem Lungau. Die Katschbergstraße (B99) führt über den Pass und verbindet Radstadt im Ennstal mit Orten wie Tweng und Mauterndorf im Lungau, bevor sie weiter nach Kärnten führt. Direkt auf der Passhöhe befindet sich der Wintersportort Obertauern. Der Pass hat eine lange Geschichte als wichtiger Alpenübergang, der bereits in vorrömischer Zeit genutzt wurde. Die Römer bauten die Straße unter Septimius Severus aus und schufen eine Militärstraße, die Virunum mit Iuvavum verband. Die Trasse wies eine Steigung von durchschnittlich 8,25 % auf und war mit Steinplatten befestigt. An beiden Passrampen sind noch römische Meilensteine aus dem 3. Jahrhundert erhalten, darunter sechs Steine beim Tauernfriedhof. Der Pass trug in den römischen Itinerarien den Namen In Alpe. An der Passhöhe entspringen die Nördliche und Südliche Taurach, die streckenweise parallel zur Straße verlaufen. In der Nordrampe durchquert die Straße die enge Taurachklamm, in der Südrampe den Twenger Talpass. Die Landschaft ist geprägt von steilen Hängen und tiefen Tälern, die von der Straße und den Flüssen geformt wurden. Obertauern bietet im Winter ein umfangreiches Skigebiet, während die umliegenden Berge Wanderern und Naturliebhabern vielfältige Routen bieten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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