📷 Bild: Wikimedia Commons
Domnom-lès-Dieuze
französische Gemeinde
Domnom-lès-Dieuze liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, etwa zehn Kilometer nordöstlich von Dieuze. Der Ort ist Teil des Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins und des Kantons Le Saulnois. Die Straße D 27 verbindet Domnom-lès-Dieuze mit den Nachbargemeinden Bassing und Cutting. Die Gemeinde ist im Gemeindewerksverbund Saulnois organisiert und liegt in der Landschaft Lothringens, bekannt für ihre Weinbauflächen und historische Städte. Der Ort wurde erstmals 1297 im Kopialbuch des Klosters Vergaville als Domenheim erwähnt. Ursprünglich gehörte Domnom-lès-Dieuze zum Herzogtum Lothringen und war Teil der Seigneurie von Marimont-lès-Bénestroff. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf 1635 vollständig zerstört, und nach dem Krieg lebten nur noch wenige Familien dort. Die Ortschaft war während der Französischen Revolution 1793 zur Gemeinde und 1801 zur selbständigen Kommune erhoben. Im Zweiten Weltkrieg war der Ort von der deutschen Wehrmacht besetzt. Domnom-lès-Dieuze ist bekannt für sein Wappen, das silbern mit einem roten Querstreifen und einer goldenen Axt in der Mitte zeigt. Die Axt symbolisiert den Schutzpatron der Ortschaft, den Apostel Matthias. Die Gemeinde war im 19. Jahrhundert Teil der Region Elsaß-Lothringen und war im Weinbau und der Landwirtschaft stark verankert. Heute ist der Ort ein kleiner ländlicher Ort mit traditionellen Werten und einer friedlichen Atmosphäre.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 290 m
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