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Gasteiner Ache
Die Gasteiner Ache entspringt in rund 2400 Metern Höhe am Weinflaschenkopf und durchfließt das Gasteinertal in nordwärtiger Richtung. Auf ihrem 40 Kilometer langen Weg passiert sie die drei Hauptorte Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein, die sich an ihren Ufern reihen. Bei Bad Gastein stürzt sie als Gasteiner Wasserfälle mit 85 und 63 Metern Höhe über Felsstufen, während weiter talabwärts die Kessel-, Bären- und Schleierfälle folgen. Historisch diente der Fluss dem Bergbau: Im 16. Jahrhundert wurde er auf 150 Metern gestaut, um einen kleinen See für die Schifffahrt zu schaffen. Talabwärts transportierte man Golderze nach Lend, talaufwärts Kalkstein und Holzkohle für die Hütten in Hofgastein. Die mittlere Wassermenge beträgt am Pegel Bad Hofgastein 10,3 Kubikmeter pro Sekunde, doch starke Hochwasser wie 2023 beschädigten Uferwege. Der Oberlauf wird auch Naßfelder Ache genannt und führt durch das Naßfeldertal mit dem Ort Sportgastein. Bei Bad Gastein fließt die Ache durch eine enge Schlucht, bevor sie am Klammpass eine tiefe Klamm durchbricht und bei Lend in die Salzach mündet. Die umliegenden Wasserfälle und die wildromantische Talform machen den Fluss zu einem markanten Element der Landschaft.
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