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Stift Suben
ehemaliges Kloster der Augustiner-Chorherren, nun Justizanstalt in Suben, Oberösterreich
Das Stift Suben war ein Kloster der Augustiner-Chorherren in der Gemeinde Suben im Bezirk Braunau, Oberösterreich. Es lag am Inn und war Teil der Region, die im 18. Jahrhundert von Österreich verwaltet wurde. Das Kloster wurde 1126/1142 von Bischof Altmann von Trient gegründet und war bis 1784 bestehend. Die ehemalige Klosterkirche dient heute als Pfarrkirche, während die Gebäude der Justizanstalt Suben untergebracht sind. Das Stift Suben war ein bedeutendes religiöses und wirtschaftliches Zentrum. Es besaß Güter im Innviertel, in Kärnten und der Wachau und hatte Mautprivilegien. Bis 1784 war es für die Seelsorge in zahlreichen Pfarreien zuständig. Die Schließung 1784 führte zur Übernahme der Pfarrrechte durch die ehemalige Klosterkirche und zur Nutzung der Gebäude als Strafvollzugsanstalt. Die ehemalige Klosterkirche ist ein Beispiel barocker Klosterarchitektur und beherrscht den Inn und die Subener Bucht. Die Kirche wurde 1766–1770 erbaut und besitzt Fresken, eine Kanzel und ein Altarblatt. Die Anlage bleibt ein Zeugnis der Geschichte und der Kunst des 18. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gefängnis, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Suben
- Erbaut
- 1101
In der Nähe
- Pfarrkirche Suben7 m
- Justizanstalt Suben33 m
- Mariensäule165 m
- Zweythurmvilla191 m
- Dornkapelle194 m
- Bodendenkmal in Pocking, #D-2-7546-00242.0 km
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