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Aufseßhöflein
Aufseßhöflein, adeliger Gartensitz, zweigeschossiger Mansarddachbau mit niedrigem Erd- und hohem Hauptgeschoss, mit Loggia, Johann Dientzenhofer zugeschrieben, 1723.
Das Aufseßhöflein liegt in Bamberg, einer Stadt im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Es handelt sich um ein ehemaliges Lustschloss, das zwischen 1723 und 1728 errichtet wurde und heute als geschütztes Baudenkmal gilt. Der barocke Gartensitz war ursprünglich für Philipp Friedrich von Aufseß errichtet worden und stand an der Stelle eines früheren Vorgängerbaus, der von Seen umgeben war. Das Aufseßhöflein hat eine reiche Geschichte, die bis in die Napoleonischen Kriege reicht. Es wurde mehrfach verpachtet, verwüstet und landwirtschaftlich umgenutzt. Um 1953 wurde es in die Denkmalliste aufgenommen, doch die Rettung des Anwesens gestaltete sich schwierig. Nach umfassender Restaurierung von 2012 bis 2015 ist es heute öffentlich zugänglich und dient als Veranstaltungsort für kulturelle Angebote und Trauungen. Das Anwesen besteht aus einem zweigeschossigen Mansarddachbau mit Sockelgeschoss und runden Fenstern. Die Beletage besitzt eine Längsseite mit Risalit und ist mit Naturstein-Verzierungen versehen. Die Prachträume sind im Rokoko-Stil gestaltet, mit Muschelwerk und Vogelmotiven. Die repräsentative Freitreppe wurde nach historischen Abbildungen rekonstruiert. Die Umgebung umfasst ehemalige Teiche, die trockengelegt wurden, sowie Bahngleise, die nahe am Anwesen verlaufen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Lustschloss
- Ort
- Bamberg
- Adresse
- Aufseßhöflein 1
- Erbaut
- 1720
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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