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Gailtaler Alpen
Die Gailtaler Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Südlichen Ostalpen und erstrecken sich als langgestrecktes Kettengebirge zwischen der Drau im Norden und der Gail im Süden. Sie liegen in Osttirol und im Süden Kärntens und gliedern sich in mehrere markante Gebirgstöcke. Der westliche Teil, die Lienzer Dolomiten, besteht aus schroffen Gipfeln aus Hauptdolomit und erreicht mit der Großen Sandspitze eine Höhe von 2770 Metern. Geologisch gehören die Gailtaler Alpen zum Drauzug, der gemeinsam mit den Nordkarawanken einen Teil der Nördlichen Kalkalpen bildet. Besonders reizvoll ist die Vielfalt der Landschaft: Zwischen den Gebirgsketten liegt der Weißensee, der als höchstgelegener Badesee Österreichs gilt. Die Gipfel der Lienzer Dolomiten wie die Große Sandspitze oder der Spitzkofel bieten alpine Herausforderungen, während die Reißkofelgruppe, Latschurgruppe und Spitzegelgruppe mit ihren Höhen zwischen 2100 und 2400 Metern weniger extreme, aber ebenso lohnende Touren ermöglichen. Der Dobratsch im Osten bildet mit dem Naturschutzgebiet Die Schütt einen weiteren Höhepunkt. Für Wanderer führt der Gailtaler Höhenweg über die gesamte Länge der Gebirgskette, während der Julius Kugy Alpine Trail den Weg vom Gailbergsattel bis zur Kärntner Therme begleitet. Die Region ist auch für ihre historischen Verbindungen zur Bleigewinnung bekannt, etwa in Bleiberg, wo der Thermentourismus heute eine wichtige Rolle spielt. Die umliegenden Täler wie das Gitschtal und der Stockenboier Graben sind sowohl im Sommer als auch im Winter beliebte Ziele.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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