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Kloster Lehnin
Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Land Brandenburg, Deutschland
Kloster Lehnin ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Sie liegt im Westen des Bundeslandes, etwa 20 Kilometer südöstlich von Brandenburg an der Havel und 60 Kilometer von Berlin entfernt. Das Gemeindegebiet umfasst Teile der Zauche, der Havelniederung und des Planetales. Es grenzt im Nordwesten an die Stadt Brandenburg an der Havel und wird von weiteren Gemeinden wie Groß Kreutz und Beelitz umschlossen. Die Gemeinde besteht aus 14 Ortsteilen, darunter Lehnin mit 3.106 Einwohnern, dem größten Ortsteil. Die Geschichte der Gemeinde reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als das Zisterzienser-Kloster Lehnin gegründet wurde. 1415 entstand aus dem Kloster das Dorf Lehnin, das sich im 17. Jahrhundert durch die Ansiedlung von Handwerkern ausweitete. 1943 wurde das Gelände des Klosters von der GebeChem genutzt, die KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter für die Chemieindustrie vermittelte. In Lehnin gibt es mehrere sehenswerte Bauten, darunter die Klosterkirche St. Marien, das Gutshaus Reckahn mit dem Rochow-Museum und mehrere barocke Dorfkirchen. Im Ortsteil Krahne steht der Blaue Stein, ein großer Findling. Jährlich wird im September ein internationales Kürbisfest gefeiert, das mit Umzug, Markt und Wettbewerben begleitet wird. Die Gemeinde verfügt über eine gute Verkehrsanbindung mit mehreren Buslinien, die durch Lehnin fahren.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Potsdam-Mittelmark
- Seehöhe
- 36 m
In der Nähe
- Zisterzienserabtei Lehnin607 m
- Klostersee2.0 km
- Planebruch8.2 km
- Borkwalde9.3 km
- Gross Kreutz11.0 km
- Spargel- und Erlebnishof Klaistow7.9 km
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