Borkwalde

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Landkreis Potsdam-MittelmarkBezirk Landkreis Potsdam-Mittelmark

Borkwalde

Waldgemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg

Borkwalde ist eine Waldgemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg. Sie liegt südwestlich des Berliner Ringes, zwischen Beelitz und Kloster Lehnin. Der Ort wird vom Amt Brück verwaltet und ist Teil der geologischen Hochfläche Zauche. Im Westen und Süden wird Borkwalde vom Truppenübungsplatz Lehnin und im Osten von einem Industriestandort eingegrenzt. Borkwalde entstand im 20. Jahrhundert durch den Verkauf von Wäldern, die von Großbauern gehörten. Die Kolonie Borkwalde wurde 1912 von Justizrat Bredereck gegründet. Im Jahr 1928 wurde der Grundbesitzerverein Borkwalde gegründet, das Jahr der Namensänderung gilt als Gründungsjahr. Die Waldsiedlung war bis zu 3000 Menschen am Wochenende zugänglich. Die heute als „Schwedensiedlung“ bekannte Holzhaussiedlung ist die größte zusammenhängende Holzhaussiedlung Deutschlands. Im Ortszentrum gibt es einen denkmalgeschützten Gedenkstein für Ernst Thälmann und eine als Bodendenkmal ausgewiesene Grenzmarkierung. Die Sehenswürdigkeit ist durch die Farbigkeit und den schwedischen Baustil der Häuser bekannt. Die Erweiterung des Ortes führte zu einer monotonen weißen Neubausiedlung. Borkwalde liegt an der Kreisstraße K 6917 und ist über die Autobahnanschlussstellen Glindow und Beelitz Heilstätten erreichbar. Der nächstgelegene Bahnhof ist Borkheide.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Potsdam-Mittelmark
Seehöhe
62 m

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