📷 Bild: Wikimedia Commons
Burnhaupt-le-Haut
französische Gemeinde im Elsass
Burnhaupt-le-Haut liegt im Département Haut-Rhin, in der Region Grand Est, etwa 15 Kilometer südwestlich von Mülhausen. Die Gemeinde ist nahe der Burgundischen Pforte und wird vom Fluss Doller durchflossen. An der südwestlichen Grenze fließt der Krebsbach, der hier noch als Spechbach bekannt ist. Sie ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem die A 36, die D 83 und mehrere Landstraßen aufeinandertreffen. Die Nachbargemeinden umgeben das Ortsschaft von Norden bis Südwesten. Die Geschichte von Burnhaupt-le-Haut reicht bis in die Eisenzeit zurück, wo Tumuli und Römerstraßesspuren gefunden wurden. Die Abtei Masevaux war früh im Ort vertreten, und der Ort war Teil der Grafschaft Pfirt, bis er 1324 an Habsburg gelangte. Im Westfälischen Frieden 1648 ging der Ort an Frankreich. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf verwüstet und später durch Schweizer und Tiroler neu besiedelt. Im Ersten und Zweiten Weltkrieg erlebte der Ort Kriegsereignisse und Besatzungen, wobei die Bevölkerung im Ersten Weltkrieg evakuiert wurde. Die Gemeinde ist bekannt für die Sankt Bonifaziuskirche, die nach dem Krieg 1928/29 in Neugotik errichtet wurde und mit Art-déco-Einflüssen sowie einem Schachbrettfries im Schiffsbereich ausgestattet ist. Die Mairie stammt aus der Louis-Philippe-Zeit und wurde später verändert. Zudem gibt es eine Industriezone mit Betrieben aus den Bereichen Glasbeschichtung, Elektronik und Automatisierung. Die Region um Burnhaupt-le-Haut ist geprägt von historischen Bauwerken und kulturellen Erbelementen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 338 m
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